Blog #17a, Marlene:

Willkommen in Armenien

Ein grosses Hallo und gleich zu Beginn einige Facts zu Armenien:

• Armenien ist das erste Land der Welt, das Christentum als Religion anerkannte 

• Die erste Kirche der Welt, die Kathedrale von Etschmiadsin, befindet sich in Armenien 

• Jerewan, die Hauptstadt ist älter als Rom (782 vor Christus)

• Armenien ist die Heimat der Aprikose. Sie wurde wegen ihres Ursprungsort «armenischer Apfel» genannt

• Das traditionelle armenische Brot Lavash wurde 2014 in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen

• Armenischer Cognac «Dvin» war das Lieblingsgetränk von Winston Churchill. Die erste Destillerie von Jerewan wurde 1877 gegründet

 

Die Einreise:

Die Zollformalitäten hatten doch etwas länger gedauert als erhofft. Es ist schon spät und wir sind geschafft. Unser Stellplatzapp (Park4night) zeigt unmittelbar nach der Grenze einen möglichen Platz. Wir fahren dort hin. Traumhaftschön auf einem grünen Hochplateau gelegen, mit Sicht ins Tal und wie auch auf die andere Seite, wo die Hänge mit Plantagen übersät sind. Nachts hören wir nach wochenlanger Pause wieder die Schakale heulen. Wir fühlen uns in gewohnter Umgebung.

Das Land der Pfirsiche

Durch die Rufe des Kuhhirten und «Glockengebimbel» sind wir wach geworden (Die Hirtensprache kling in jedem Land gleich). Beim Blick aus dem Fenster sehen wir den Hirten wie er den Campingstuhl von Marc nimmt, aufstellt und eine Pause einlegt. Recht hat der Gute. Nach dem Ruhen hat er in wieder zusammengeklappt und an den Tisch zurückgestellt.

 

Kurz darauf vermissen wir Alma, die Hündin von Marc und Nadine. Marc zieht die Wanderschuhe an und macht sich auf die Suche. 30 Minuten später kommt er mit Alma und einer grossen Tüte voll Pfirsiche zurück. Ein Bauer hat sich über den Besuch der griechischen Schäferhündin gefreut und Marc die Früchte mitgegeben. (gut gemacht Alma) Ich schwöre euch, so süsse und saftige Pfirsiche habe ich in meinem ganzen Leben und dies sind doch schon einige Jahre, noch nicht gegessen.

 

Dieses Land gefällt uns und wir fühlen uns sehr willkommen. Die Menschen sind freundlich und strahlen uns an. Touristen scheinen sehr willkommen zu sein. Die Armenier sind generell ruhiger und zurückhaltender als die Bevölkerung anderer Länder. Jedes Land hat seine ganz eigene Kultur, welches sich auf das Verhalten der Bevölkerung auswirkt. Dies ist mit ein Grund, weshalb wir die Welt erkunden möchten.


Lost Places ohne Ende

Den ersten Tag in Armenien haben wir mit einer Besichtigung einer verfallen Kirche gestartet. Auf der Fahrt dorthin entdecken wir sehr viele verlassene und verfallene Häuser und Industrieanlagen. Gebäude die vermutlich zur Sowjetzeit noch rege genutzt wurden.

 

Der Weg hoch zur Kirche führt uns durch einen kleinen Weiler der noch unglaublich urchig und traditionell ist. So hat es bei uns wohl vor 200 Jahren ausgesehen. Die wenigen Dorfbewohner haben kleine Tische am Wegrand aufgestellt und verkaufen was die Natur hergibt, Haselnüsse, Zwetschgen, Pfirsiche und div. Marmeladen. Wir konnten nicht wiederstehen und haben einige Kleinigkeiten gekauft, denn viel haben diese Menschen wirklich nicht.

 

Auffallend wenig Abfall liegt am Strassenrand wie auch auf den Wiesen. Wir finden schnell den Grund. Es gibt in Armenien das «My Forest» Projekt, welches mit Hilfe der lokalen Bevölkerung Bäume pflanzt und ihnen auch die Sorge zum Planeten Erde nahelegt. Es gehört auch die Aufklärung über die CO2 Emissionen, Littering und vieles mehr zum Projekt. https://myforestarmenia.org/

 

 

Coole Sache finden wir und es ist uns auch klar, warum wir hier eine CO2 Steuer bezahlen mussten. Ein armes Land mit so guten Ansätzen! Abends schlafen wir auf demselben Plateau einfach einige Kilometer westlicher.

 

 

Kurz bevor die Sonne unter geht, können wir noch einen Bauern beim Spaziergang mit seiner gigantisch grossen Sau beobachten. Ein Novum, in dieser Form haben wir Abendspaziergänge noch nie gesehen. Es scheint auch hier in Armenien eher eine Ausnahme zu sein, wir konnten diese Sitte während unseren 30 Tage hier nicht mehr beobachten.


Im Kurort Dilidschan

Auf dem Weg nach Dilidschan wollen wir weitere Lost Palaces besuchen. Dort soll eine alte Villa eines ehemaligen ranghohen Parteimitglieds stehen. Der Eingang ist allerdings bewacht und der Wachmann macht uns deutlich, dass der Zugang nicht erlaubt sei.

 

Dani und Marc geben nicht so schnell auf und versuchen es auf der Hinterseite. Nadine und ich wollen ein altes zerfallenes Hotel anschauen. Doch schon beim vermeintlichen Eingang werden wir angehalten. Der Wachmann – ist das nicht derselbe wie vorhin? – verwehrt uns den Zugang. Ein Blick ins Wachhäuschen zeigt uns viele kleine Bildschirme die von Überwachungskameras herrühren. Wir informieren Marc und Dani von der Entdeckung. Möglicherweise ist auch die Villa überwacht. Sie brechen die Übung ab. 

 

Am Abend erfreuen wir uns an einem leckeren Abendessen mit armenischen Spitzenweinen in der tollen Altstadt. Der Yeraz vom Weingut Zarah war, gemäss Dani, eine Offenbarung. Wir waren uns nicht bewusst, so gute Weine in Armenien anzutreffen. Die Nacht war sehr ruhig und morgens gehen wir im nahegelegenen Bistro frühstücken. Ich bin erstaunt, dass ich hier ein Porridge bekomme mit veganer Pflanzenmilch. Es ist allgemein sehr hipp in dieser Stadt, so wird die Eiscreme togo in recycelten Bechern/Löffeln gereicht. Wir haben immer das Gefühl, dass diese Trends nur in westlichen Ländern anzutreffen sind.


Kloster, Kloster und noch mehr Klöster

Das Kloster Haghartsin ist schnell gesehen und wir wandern anschliessend noch zum nahegelegenen Wasserfall um ein Bad im eiskalten und glasklaren Bergbach zu zelebrieren. Ohne detaillierte Karte findet man solche Orte nicht. Auf Google Maps sind Wanderrouten meist nicht eingetragen und oft fehlt eine Beschilderung auf dem Weg. Uns kommt eine iranische Touristengruppe entgegen und sucht verzweifelt diesen Wasserfall. Zum Wandern nutzen wir Windy Maps. Ein Gratis-App von Windy, dem Wetterapp für Segler. Beide Tools sind erstklassig und haben uns schon mehrfach gute Dienste geleistet. Wir zeigen den Irrläufern auf der Karte den Weg. Sie bedanken sich und ziehen von dannen.

 

Unser nächster Halt, das Kloster Hajrawank, welches hübsch gelegen auf einem Hügel direkt am Sewansee thront und dies schon seit dem 13. Jahrhundert. Es ist ein schlichtes sehr unpopuläres Kloster und wir treffen hier auf keine anderen Besucher, was in unserem Sinne ist.

 

Wir sind verwöhnt und vermeiden die Top Sehenswürdigkeiten tagsüber zu besuchen. Die Armenier haben Sommerurlaub und sind zahlreich unterwegs. Den Parkplatz vor dem Kloster Sewanawank haben wir aus diesem Grund fluchtartig verlassen. Wir müssen wohl nun abends in der Nähe der Sehenswürdigkeiten schlafen und morgens früh aus den Federn um Menschenansammlungen zu vermeiden. 


Am grössten See Armeniens

Wir suchen und finden ein Schlafplatz direkt am See. Der Sewansee ist mit 1’272 km² Fläche einer Länge von 78 km und einer Breite von maximal 56 km der größte Süsswassersee Armeniens sowie des gesamten Kaukasus (Bodensee 536km2). Der See liegt 1’900 m über dem Meeresspiegel, ist maximal 79,7 m tief.

 

Abends werden wir auf eine Bootstour eingeladen, so dachten wir. Beim Einsteigen wollte der Fischer allerdings umgerechnet 40.- CHF für Treibstoff von uns. Wir sind flink wieder aus dem Boot geklettert. Kurz darauf waren wir froh nicht im Boot zu weilen, denn ein heftiges Gewitter entlädt sich direkt über unseren Fahrzeugen. Dani und Marc trotzen den widrigen Umständen und sitzen draussen unter dem Tisch und trinken ihr Bier. 


Friedhof der tausend Grabsteine

Unweit von dem saghaften Sewansee liegt das Dorf Noratus. Auf dem Friedhof des Ortes befindet sich die grösste Sammlung von Kreuzsteinen. Auf der uralten armenischen Ruhestätte, die ein Territorium von 7 Hektar einnimmt, befinden sich gegen eintausend Chatschkaren, die aus den 13.-17. Jh. datiert sind. Jeder von den Kreuzsteinen zeigt ein einzigartiges Bild, in Form von Ornamenten oder einer Lebensszene des Verstorbenen.

 

Die Übersetzung des Wortes ‘’Chatschkar’’ aus dem Armenischen ins Deutsche bedeutet ‘’Kreuz-Stein’’ und stellt ein Gedächtnisdenkmal mit kompliziertem Flechtwerk, mit Weintrauben, Sonnendisk und Kreuz dar. Der älteste Kreuzstein von Noratus wurde im 5. Jh. geschaffen. Das Handwerk des Steinmetzes wird auch heute noch mit viel Liebe zum Detail ausgeführt. Wir durften einem Handwerker vor Ort über die Schulter schauen.


Mineralquelle Jermuk

Auf dem Weg nach Jermuk (Dschermuk) besuchen wir die Orbelian Karawanserei, in welcher sich früher Reisende und Händler entlang der Seidenstrasse erholen konnten. Diese Gaststätten waren wichtig für den Handel zwischen Europa und Asien und sind in vielen dieser Regionen noch heute anzutreffen.

 

 

Aus Jermuk werden vermutlich über 50% aller Mineralwasser im Lande geliefert. Der Kurort mit eigenem Flughafen war in der Sowjetzeit ein angesagtes Ausflugsziel. Heute lebt noch ein Bruchteil der Bevölkerung hier. Die Landebahn ist mit Gras überwachsen und das Terminal verfallen.

 

 

Das ebenfalls im Ort erbaute Kultur- und Sportzentrum aus den 80iger Jahren ist in einem erbärmlichen Zustand. Erstaunlich, dass die übergrossen Gipsköpfe an der Wand, welche bedeutende Künstler aus Musik und Literatur der ehemaligen Sowjetunion verkörpern, noch gut in Takt sind. Der Rest des gut 40 Jahre alten Gebäudes mit Theatersaal und Schwimmbecken ist sehr stark verfallen. Die gesamte Deckenkonstruktion liegt am Boden. Vandalen haben über die Zeit fast die gesamte Einrichtung verwüstet oder entfernt. Wir stellen uns die Atmosphäre vor 40 Jahren mit Kindern und Kulturinteressieren in den etlichen Räumen vor.

 

 

Der Ort ist allerdings immer noch stark auf Touristen ausgerichtet. Dies wird offensichtlich, wenn man die vielen Verkaufsstände beachtet, die ihre Waren von lokalen Köstlichkeiten bis hin zu Chinawaren feilhalten. Ein Pfeilbogenschiessstand ist und aufgefallen, der als Ziel das Konterfei der türkischen Präsidenten aufgestellt hat. Die scheinen sich nicht zu mögen...

 

 

Am späten Nachmittag gibt's ein leckeres Essen in einem aussergewöhnlichem Restaurant mit kleinen Nischen die in den Felsen gehauen sind.


Beim Stonehenge von Armenien

Weiter östlich müssen wir unsere Routen bewusster und sorgfältiger planen, denn wir sollten nicht zu nahe an die armenische-aserbaidschanischen Grenzlinie kommen. Seit dem erneut aufgeflammten Konflikt in der Region Berg-Karabach, kommt es dort, trotz Waffenstillstand Abkommen, immer wieder zu Schusswechseln. Auf der Fahrt begegnen wir Fahrzeuge des Roten Kreuz und der russischen Armee. Das Rote Kreuz hilft hier Minenopfern, Familien mit vermissten Angehörigen und Gemeinschaften die an der Grenze zu Aserbaidschan leben. Die russische Armee sorgt für die Einhaltung der Waffenstillstand Abkommens.

 

 

Die Temperaturen sind trotz Sommersaison angenehm. Wir befinden uns oft über 1’500m und die Schlafqualität ist um einiges besser als noch in der Umgebung von Tiflis, wo das Quecksilber teilweise über 35 Grad steigt.

 

 

Heute mal keine Klöster und Kirchen, den wir fahren zum 10 Meter hohen Shaki Wasserfall sowie nach Carahunge. Dieses prähistorische Denkmal ist das «armenische Stonehenge». Es ist eine riesige alte Sternwarte, so die Vermutung, deren Name aus dem Armenischen mit "Klang der Steine" übersetzt wird. Hier scheint man zu hören, wie die Steine wispern über die Geheimnisse der Geschichte berichten. Die Überreste des Komplexes, mit glatten runden Löchern von 4 bis 5 cm Durchmesser die in die riesigen Steinen gemeisselt wurden, beweisen, dass vor mehr als 7’500 Jahren genau hier, in der Sternwarte Carahunge, Beobachtungen von Sonne, Mond und Sternen bei ihrem Aufgang, Untergang und Höhepunkt gemacht wurden. Also fast 3’000 Jahre älter als Stonehenge gilt es als eines der ältesten bisher entdeckten wissenschaftlichen Zentren der Welt.


Der, der mit dem georgischen Offizier tanzt

Abends stehen wir einmal mehr an einem kleinen Stausee. Der Stellplatz gehört sicherlich nicht zu den Topp Ten aber er wird uns trotzdem in guter Erinnerung bleiben, denn unweit von uns picknicken drei Jungs in Militäruniform, ein Offizier und zwei Soldaten. Kaum haben wir den Motor ausgestaltet, stehen sie schon um uns herum und wollen das Auto besichtigen und stellen die üblichen Fragen. Kaum haben wir den Tisch aufgestellt bringen sie ihre sämtlichen Esswaren zu uns und wir Speisen gemeinsam.

 

Den selbstgebrauten Wodka wird ehrlich geteilt und zu jedem Gläschen kommt ein Trinkspruch. Es folgen noch etliche weitere PET Flaschen mit Selbstgebrannten aus den Schränken von uns und Simmls. Wir tanzen Folklore, feiern das Leben und hören ihnen zu. Die Jungs, zwischen 21 und 27 sind verheiratet, haben Kinder und befinden sich im Krieg gegen Aserbaidschan. Der Eine wurde nach Schussverletzungen in die Beine notfallmässig nach Amerika ausgeflogen und dort operiert.

 

Der Offizier, wurde noch vor zwei Tagen an der Grenze in einen Schusswechsel verwickelt, bei welchem er glimpflich davonkam. Für sie ist dies Alltag, für uns einfach nur traurig anzuhören. Wenn ich mir vorstelle, dass Luca sich tagtäglich der Gefahr aussetzen müsste, wird mir nur schon bei dem Gedanke Angst und Bang. Auf die Frage, ob wir noch weiter in den Süden reisen können meinen sie es sei kein Problem, denn wir kommen der Grenze nicht so Nahe. Wir würden durch von der russischen Armee kontrollierte Check Points fahren. Wir denken, die fordern uns schon auf umzudrehen, wenn zurzeit akut Gefahr herrschen würde. Wir haben uns allerdings am nächsten Tag gegen eine Weiterreise in Richtung Norden entschieden und fahren in Richtung Süden nach Tatev.


Mit der Schweizer Seilbahn über die Vorotanschlucht

Der Weg zum Kloster Tatev führt über die 500 Meter tiefe Schlucht des Vorotan Flusses. Über der Schlucht hat sich vor langer Zeit ein grosser Felsbrocken verkeilt, welcher als natürliche Brücke (Teufelsbrücke) über die Schlucht dient. Der Abstieg führt an zwei kleinen Wasserbecken vorbei, die zum Baden einladen. Im Anschluss kommt eine sehr rutschige Kletterpartie an der ein Stahlseil angebracht ist. Ich habe mich festgeklammert und bin vorsichtig runtergeklettert. Das Stahlseil geht dann über in eine Leiter. Der Abstieg ist mit ein wenig Kletterübung gut zu bewältigen. Durch den Fluss waten wir weiter bis zu einer wunderschönen Tropfsteinhöhle. Auch dort ist ein kleiner Pool der zum Baden einlädt. Die Strömung des Flusses ist nie arg stark und die glitschigen Steine mit gutem Schuhwerk passierbar. Meine Turnschuhe waren danach klatschnass aber es hat sich gelohnt. Der Anblick der Tropfsteinhöhle ist gewaltig und es war das erste Mal, dass wir ohne Führung eine solche besichtigen konnten.

Das Tatev Kloster (9. Jh.) liegt auf einem Hügel mit Sicht in die tiefe Schlucht von Vorotan. Der Blick hinunter ins Tal ist atemberaubend. Es ist eines der bedeutendsten Architekturdenkmäler des Landes. Das Kloster ist mit dem Auto erreichbar oder man kann alternativ mit der Seilbahn «Wings of Tatev» über das Tal schweben. Seit 2010 ist das Kloster mit der Seilbahn über die Schlucht erreichbar. Die Seilbahn ist mit 5’750 Metern die längste, in einer Sektion mit einem durchgehenden Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt und ist schon ins Guinnessbuch der Rekorde eingetragen. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, die Schlucht mit der Seilbahn zu überqueren. Für nur gerade 13.- CHF hin und zurück. Eine Fahrt dauert 11 Minuten und der Blick in die Schlucht phänomenal.

 


Das Höhlendorf Khndzoresk

Wir bewegen uns entgegen unserem ursprünglichen Entschluss in Richtung Norden näher zur Region Arzach. Die Armenier nennen die Region von Bergkarabach so. So haben wir uns nur bis 10 km vor das Grenzgebiet gewagt um dort die 160 Meter lange Hängebrücke Khndzoresk zu überqueren.

 

Vom Parkplatz aus mussten wir 460 Holztreppenstufen hinuntersteigen um dann die malerische Schlucht zu überqueren.

 

Das Tal ist wegen seiner bizarren Felsformationen und zahlreichen Höhlen bekannt, welche wir besichtigt haben und uns die Bäuche mit Brombeeren gefüllt, welche zahlreich am Wegrand wachsen.

 

Die Höhlen waren bis 1950 bewohnt, unvorstellbar für uns hatte damals doch jeder Haushalt Strom, fliessendes Wasser eine Toilette und diverse Küchenmaschinen. Es gab rund 1’500 Höhlenwohnungen und zu spitzen Zeiten lebten 15’000 Menschen in der Siedlung.

 


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